| Nach dieser kalten Nacht ist alles mit einer eckligen, feinen Eisschicht überzogen. Die Zelte wollen nicht trocknen und so kommen wir erst spät weg.
Gegen Mittag erreichen wir eine dieser Abfahrten, die einfach nur toll sind - solange man zuhause mit einem Bier in der Hand die Dakar schaut. Ich auf jeden Fall stehe voller Respekt oben und bin mir noch nicht so sicher, ob das eine gute Idee ist. Der Josef fährt mal als erster runter, um von unten zu fotografieren. Der Berti folgt im LkW und nach dem Uli halte ich meine Zeit für gekommen. "Arsch nach hinten und Gas geben", hat der Josef noch gesagt. Und der Berti: "Enfach nur schneller als die Sandlawine, die du auslöst". Das kann ja heiter werden! Von unten schau ich dann hoch: Wars das schon? Der Jörg und der Willem sind so begeistert, dass sie gleich noch mal hochfahren.
Die folgenden Abfahrten sind dann reine Routine: zügig zur Kante, nicht einsanden und dann gleich wieder runter - wenn da nicht die kleinen Weichsandfelder wären. Zack und weg ist das Vorderrad. Von hinten siehts zugegebenermassen noch ganz lustig aus, wie der Jörg über den Lenker absteigt. Da im weichen Sand ausweichen allerdings recht schwierig ist, ist das lachen jetzt am Jörg. Ach ja: Wenn die Adventure mal so schön hangabwärts liegt, dann ist sie doch recht schwer wieder aufzurichten.
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