| So, jetzt gehts los! Doch schon kurz nach der Tankstelle ist schluss. Meine Adventure raucht und stinkt und was noch viel schlimmer ist: sie hat keine Power. Die erste Vermutung ist die richtige: Sobald ich den Schnorchel mitsamt Luftfiltergaze abgerissen habe ist die Welt wieder in Ordnung. Irgendwie ist ein dreistufiges Luftreinigungssystem doch zuviel des Guten.
Bei Tataouine essen wir zumittag und besuchen anschliessend eine Speicherburg in den nahen Hügeln. Dass an diesem Ort ein Teil von "Star Wars" gedreht wurde, erkennt man sofort. Nur ist Tataouine halt nur ein kleiner Ort und nicht ein ganzer Planet und zum Glück treffe ich auch Jabba the Hut nicht an.
Da wir heute noch die Formalitäten in Remada erledigen wollen, geben wir ordentlich Gas. Ein heftiger Seitenwind lässt allerdings nicht so richtig Freudenstimmung aufkommen. Wir kommen nicht gut voran und entschliessen uns, vor Remada zu campieren. Der ecklige Wind (natürlich mit Sand und Staub in jeder Geschmacksrichtung) flaut auch nach Einbruch der Dunkelheit nicht ab und dringt durch jede Ritze ins Zelt ein, so dass sich mancher fragt, ob er jetzt eigentlich schon draussen liegt. Sand im Schlafsack, Sand in den Haaren, Sand im Mund, Sand in Willems Ohr, Sand überall. Ich hasse Sand!
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