| So, alles gepackt, um sechs Uhr früh werden wir pünktlich geweckt, um sieben wartet das Taxi. Am Flughafen bummeln wir dann durch die zahlreichen Souvenirshops, die ausnahmslos den gleichen Ramsch (Made in Taiwan) anbieten, wie ihre Kollegen auf dem Markt von Houmt Souk (und Sousse, Kairouan, Tunis, ...).
Ein angenehmer Flug über wolkenfreies Italien und die schneebedeckten Alpen bringt uns schliesslich wieder zurück in den altbekannten Schweizer Nebel. Am Flughafen geniesse ich die verwirrten Blicke all der Pauschaltouristen, die nicht ganz verstehen, wieso aus dem kaputten Rucksack des staubigen Motorradfahrers mit dem blauen Auge Sand rieselt. Es ist halt doch schön, nicht dasselbe zu tun, wie all die anderen.
Ebenfalls schön ist der Empfang der Familie. Das blaue Auge gibt der Mutter natürlich allen Grund zum Bemuttern und meine Freundin Isabel ist auch froh, dass ich wieder (fast) heil zuhause bin. Nach all den Strapazen dieser Reise ist die harte Männerseele wund und ich - als eingefleischter Warmduscher - freu mich auf das vertraute Badezimmer.
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