Abschied von Sardinien
20.08.2002
Entlang der Küste fahren wir nach Palau, wo wir zum letzten Mal in eines dieser kleinen, sardischen Landsträsschen einbiegen, welches uns unvermittelt einige hundert Meter direkt am Strand entlang führt. Meine KTM schreit förmlich nach ein paar gemütlichen Drifts durch den Sand abseits der Strasse, doch die Vermutung, dass mir die sonnenbadenden Touristen kaum stehend Beifall klatschen würden, lässt mich davon absehen.

Gegen drei Uhr erreichen wir viel zu früh den Hafen von Olbia. Wir schlagen uns im Schatten die Zeit tot, schauen uns in den (eigentlich wie überall auf der Welt) ziemlich uninteressanten Souvenirgeschäften um, ärgern uns etwas mit der nicht sonderlich logisch anmutenden Warteplatzordnung rum bis wir endlich in die Fähre einfahren dürfen. Hätte ich die Rampe zum Garagendeck nicht mit elegant angehobenem Vorderrad genommen, hätte wohl niemand meine Ungeduld bemerkt.