| Heute lassen wir Ferienstimmung aufkommen: Ausschlafen, reichhaltiges Frühstück, baden (O.K., nicht so wirklich: Wind und Regen vertreiben uns bald wieder vom Strand), essen, lesen, faulenzen, spazieren, schon wieder essen, Reiseplanung. Ich bemerke, dass sich meine Kette schon wieder gelängt hat, obwohl ich sie erst gestern früh gespannt habe. Der einzige KTM-Händler Sardiniens hat sich in Cagliari niedergelassen, wie mein Vater im Internet herausfindet. Dann müssen wir uns diese Stadt wohl doch antun. Gegen 23.00 Uhr gehen wir schlafen und freuen uns auf eine ausgiebige Nachtruhe.
Leider haben wir die Rechnung ohne den Wirt gemacht, respektive ohne dessen Stereoanlage. Gegen 01.30 Uhr hat nämlich irgendjemand an der Bar die glohrreiche Idee, der typisch italienischen Lebenslust durch eine kleine, spontane Disco Ausdruck zu verleihen und wir haben leider nicht realisiert, dass die Nachbarschaft zur Bar nicht ubedingt ein Vorteil sein muss. Auf jeden Fall ist trotz des verschärften Einsatzes von Gehörschutzpfropfen an Schlaf nicht zu denken. Als typisch konfliktscheuer Schweizer liege ich nun entnervt im Zelt bis gegen zwei Uhr einige weniger konfliktscheue Deutsche dem Treiben durch Ziehen des entscheidenden Steckers und einige freundliche Worte ein Ende setzen. Naja, Recht haben sie ja, wenn das Personal schon Ruhezeiten bestimmt, soll es sich wenigstens auch selbst dran halten.
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